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20.7.2010 - Für die Wiederentdeckung und Revitalisierung des Osteinischen Parks auf dem Niederwald werden rund 7,5 Millionen Euro investiert. Davon stammen rund 5 Millionen Euro aus Fördermitteln des Landes Hessen, berichtet der FDP-Landtagsabgeordnete Stefan Müller.
Das geplante Projekt beinhalte die Instandsetzung und Verbesserung der Erlebbarkeit eines herausragenden kultur- und landesgeschichtlichen Zeugnisses der Gartenkunst des 18. Jahrhunderts auf dem Höhenzug am Rheingauer Eingang zum UNESCO-Welterbe. Kernziele des Projekts seien u.a. die Wiederherstellung der historischen Situation des Osteinischen Parks und die Verbesserung der Besucherlenkung und Serviceeinrichtungen. Die künstliche Ruine Rossel und die Zauberhöhle im Osteinischen Park werden nach der Förderentscheidung besser sichtbar werden, was zu mehr Besuchern führen dürfte. Bereits heute zählt Rüdesheim mit dem Niederwalddenkmal bundesweit zu den größten Besucherattraktionen.
Nach Auskunft des Liberalen fließen weitere Mittel in acht Projekte des Welterbes Oberes Mittelrhein, darunter 1,1 Millionen Euro in das Projekt Rheinblicke, zu dem auch Lorchhausen gehört. Insgesamt werde das Obere Mittelrheintal mit rund 7,8 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm des Bundes zur Förderung nationaler UNESCO-Welterbestätten gefördert.